Sinusitis-Erfahrungen

In der Rubrik „Sinusitis-Erfahrungen“ sollen interessante Tipps und Erfahrungen gesammelt werden, die für Betroffene einer chronischen Sinusitis eine gute Hilfe darstellen. Dabei geht es in erster Linie darum, einfache Hinweise zur Erleichterung des alltäglichen Lebens zusammenzutragen. Zu Beginn sehen Sie hier zunächst meine persönlichen Anregungen, die ich jedoch nach und nach mit den Erkenntnissen von anderen Betroffenen (hoffentlich auch von Ihnen) ergänzen werde. Es soll eine Wissensweitergabe von Erkrankten an andere Erkrankte entstehen.

Wenn Sie gerne etwas beisteuern möchten, senden Sie mir einfach eine Nachricht an: daniel.sorg[at]chronische-sinusitis-heilen.de. Ich werde von Zeit zu Zeit versuchen, gesammelte Hinweise, sofern möglich, in diesem Blog zu ergänzen.

Wie Sie Ihre Sinusitis nachhaltig in den Griff bekommen können, erläutere ich in meinem Sinusitis Heilen Ebook.

Tipps zum Umgang mit der chronischen Sinusitis

Chronische Sinusitis richtiger Umgang

Im ersten Teil dieser Rubrik des CSH-Blogs werden ganz allgemeine Tipps zur Auseinandersetzung beziehungsweise zum Umgang mit der Erkrankung dargestellt.

Werden Sie selbst aktiv: Der erste Schritt ist mit dem Besuch auf dieser Webseite bereits getan. Sie versuchen damit bereits, sich aktiv zu den Hintergründen der Erkrankung zu informieren und nach Lösungsansätzen zu suchen. Im Krankheitsfall fühlt man sich häufig etwas alleingelassen mit seinen Beschwerden. Wenn ein Heilkundiger (Arzt, Heilpraktiker oder Behandler) keinen Erfolg erzielen konnte, wird nur selten eine Empfehlung zu weiteren Behandlungsmöglichkeiten oder anderen Kollegen ausgesprochen. Aus diesem Grund sind Sie häufig selbst gefordert, sich über mögliche Diagnose- oder Therapieverfahren zu informieren und eventuell entsprechende Therapeuten ausfindig zu machen.

Selbstverständlich ist dies mit einem gewissen Aufwand verbunden. Das Bemühen kann sich jedoch sehr lohnen, da eine entsprechende Recherche Sie in eine eigenmächtigere Lage versetzt. Es fällt Ihnen dadurch leichter, Eigeninitiative zu ergreifen oder das angestrebte Therapiekonzept eines Therapeuten beurteilen und aktiv mitgestalten zu können.

Seien Sie positiv gestimmt: Auch wenn es im Falle einer chronischen Sinusitis nicht immer leicht fällt, versuchen Sie eine positive Grundhaltung an den Tag zu legen und die Gedanken regelmäßig von den Beschwerden zu lösen. Natürlich ist das leichter gesagt als getan. Negative Gedanken sind für einen Heilungsprozess jedoch alles andere als förderlich. Eine Studie der Techniker Krankenkasse aus dem Jahr 2009 konnte beispielsweise zeigen, dass Personen, die trotz bestimmter Beschwerden einen gewissen Optimismus bewahren, seltener Infektionen der oberen Atemwege erleiden, als Belastete, die pessimistisch gestimmt sind.

Banner CSH EbookVersuchen Sie regelmäßig den Kopf frei zu bekommen:

Unternehmen Sie regelmäßig etwas, das Ihnen Spaß macht. Was dies auch sein mag, versuchen Sie sich nicht durch Ihre Beschwerden abhalten zu lassen (es sei denn sie sind besonders akut). Bei stärker erkrankten Personen besteht die Gefahr, sich komplett zurückzuziehen, was in keinster Weise heilsam ist. Oftmals werden Gespräche mit Gleichgesinnten als sehr wohltuend empfunden. Sei es ein persönlicher Austausch oder über das Internet. Hier spielt häufig das Gefühl, mit den Beschwerden nicht allein zu sein, eine wichtige Rolle. Abgesehen davon, dass man durch solche Gespräche hilfreiche Tipps erhalten kann.

Sehen Sie Ihren Körper nicht als Feind: Nicht wenige entwickeln im Krankheitsfall das Gefühl, dass ihnen der eigene Körper böse mitspielen will. Dieser möchte jedoch vielmehr Signale senden, um Hilfe in einer Notlage anzufordern. Ihr Körper möchte Ihnen durch seine “Symptomsprache“ etwas mitteilen, also Ihnen eigentlich einen guten Dienst erweisen. Das Ziel sollte daher sein, dass Sie lernen diese Sprache zu verstehen, so philosophisch dies auch klingen mag.

Halten Sie Stress beziehungsweise psychische Belastungen gering: Insbesondere chronischer, also dauerhafter Stress kann den Körper belasten und die seelische Gesundheit und das Immunsystem schwächen. Akuter Stress wirkt dagegen auch stärkend auf einen Teil des Abwehrsystems. Einer der zentralen Tipps ist es daher zu versuchen, besonders über längere Zeit andauernde Stresssituationen zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren. Beispielsweise zählt hier ein nicht richtig verarbeiteter Trauerfall hinzu.

Einen guten (neuen) Arzt oder Therapeuten finden

Nun sollen im zweiten Teil der Rubrik „Sinusitis-Erfahrungen“ Anregungen geboten werden, wie Sie einen qualifizierten und empfehlenswerten Arzt oder alternativen Heilkundigen in Ihrer Umgebung ausfindig machen können. Möglicherweise haben Sie sich dazu entschlossen, Ihren Arzt zu wechseln, oder sich in eine neue medizinische Richtung zu orientieren. Wenn Sie in diesem Fall auf der Suche nach ein paar nützlichen Tipps sind, könnten Sie in den nachfolgenden Zeilen fündig werden.

Chronische Sinusitis Heilpraktiker

Die Wahl eines geeigneten Therapeuten ist nicht immer einfach. Gerade wenn Sie sich entscheiden, einen Heilpraktiker aufzusuchen, ist mehr Selbstverantwortung und Eigeninitiative gefordert. Es benötigt zunächst auch ein gewisses Maß an Mut, den klassischen (teils bequemeren und einfacheren) Weg der Gesundheitsversorgung zu verlassen. Wie können Sie selbständig eine geeignete Heilperson finden?

Im Bekanntenkreis fragen: So simpel es klingt, viele Patienten nutzen diese Informationsquelle nicht oder nicht effektiv. Es geht natürlich zum einen darum, in Erfahrung zu bringen, wer schon einmal bei dem betreffenden Arzt oder Therapeuten war. So können erste Informationen zu persönlichen Eindrücken, den Wartezeiten, Kosten, der Aufklärung oder auch Mängel gewonnen werden. Es geht im zweiten Schritt aber auch darum, die erhaltenen Informationen richtig zu bewerten. Ist der oder die Bekannte grundsätzlich leicht zu überzeugen oder eher kritisch eingestellt? Eignen sich die speziellen Behandlungsmethoden auch für Ihre persönlichen Beschwerden?

Internetrecherche: Die Internetrecherche ist, richtig eingesetzt, eine gute Alternative. In erster Linie gilt es hier zu beachten, sich mehr anhand eher objektiver Informationen ein Urteil zu bilden, als sich allein auf subjektive, teils nicht echte Bewertungen zu verlassen. Mit Vorsicht zu genießen sind Bewertungen auf Ärzte-Portalen. Hier besteht häufig keinerlei Garantie auf Echtheit beziehungsweise kann der Hintergrund der Bewertung nicht nachvollzogen werden. Sinnvoller ist es daher, sich vielmehr ein eigenes Bild zu verschaffen, beispielsweise über Informationen von der Homepage des Therapeuten zu dessen Werdegang und Qualifikationen. So kann in der Regel auch ein Eindruck gewonnen werden, wie lange der Heilkundige bereits praktiziert. Schließlich ist Erfahrung ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Nicht zwingend negativ zu bewerten ist das Nichtvorhandensein einer eigenen Webseite. Zum einen legen ältere Praktizierende häufig keinen besonderen Wert darauf, was aber in diesem Fall nichts über ihre Expertise aussagt. Zum anderen wird eine Homepage teilweise nicht benötigt, da die Patienten allein über Mundpropaganda massenhaft in die betreffende Praxis strömen. Auch das ist alles andere als ein schlechtes Zeichen.

Dach- oder Fachverband: Eine weitere gute Möglichkeit ist es, entsprechende Dach- und Fachverbände zu kontaktieren, um Informationen und Empfehlungen zu erhalten. Dabei kann nach bestimmten Spezialisierungen gesucht und auch gefragt werden. Beispielsweise ist es möglich, über den „Fachverband Deutscher Heilpraktiker“ einen kompetenten Heilpraktiker aus der nahen Umgebung, mit entsprechender Spezialisierung, zu erfragen.

 

Wie kann zwischen einem qualifizierten Arzt oder Therapeuten und einem “Scharlatan“ unterschieden werden?

Chronische Sinusitis Arzt

Dies ist nicht immer einfach. Dazu können jedoch zumindest ein paar Orientierungshilfen an die Hand gegeben werden. Folgende Kriterien können wichtig sein:

Vorzuweisende Erfahrung (optimalerweise anhand eines Lebenslaufes nachvollziehbar) und Ausbildung: Schule, Studium, Praktika usw. Insbesondere sollten bei alternativen Heiltherapeuten, deren Ausbildung keinen seriösen Anschein erweckt, weitere Informationen über die vorzuweisenden Qualifikationen eingeholt werden. Wenngleich hierbei natürlich ebenfalls das persönliche Empfinden eine große Rolle spielt. Es geht auch darum, ob das Gegenüber einen kompetenten Eindruck hinterlässt und ein gewisses Vertrauen aufgebaut werden kann.

Sicherlich positiv zu bewerten ist die Mitgliedschaft bei einem Fachverband.

Bei der Anzahl der angebotenen Therapien ist weniger manchmal mehr. Wenn extrem viele Therapien von einer einzigen Person angeboten werden, stellt sich natürlich die Frage, ob diese auch alle wirklich beherrscht werden.

Optimalerweise nimmt sich ein Therapeut ausreichend Zeit für die Erfassung, Besprechung und Therapie der Beschwerden.

Der Arzt oder Therapeut sollte vor Beginn der Therapie über die therapeutischen Ziele, Wege und Mittel aufklären. Er sollte zudem Fragen zur Diagnose und Therapie ausführlich und verständlich beantworten und den vorgesehenen Behandlungsweg stimmig erklären (können).

Die Therapie sollte stets mit dem Patienten abgesprochen werden. Wenn dieser eine Behandlung ablehnt, müsste die Heilperson Alternativen vorschlagen können.

Ein guter Heilkundiger sieht den Patienten als Mensch und nicht nur als “Nummer“. Außerdem beachtet er die Gesamtheit des Menschen (Körper, Geist und Seele), und behandelt nicht nur die Symptome, sondern sucht auch nach den Ursachen der Beschwerden.

Das sollten Sie beim Gespräch mit einem Therapeuten beachten

In diesem Kapitel widmen wir uns einmal der Interaktion mit Therapeuten. Es werden Hinweise gegeben, was im Rahmen eines solchen Gesprächs beachtet werden kann, um dieses effektiver zu gestalten. Zudem wird der Frage nachgegangen, inwiefern die Kosten einer Heilpraktiker-Behandlung von den Krankenversicherungen übernommen werden und worauf es diesbezüglich zu achten gilt.

Chronische Sinusits Kommunikation mit Therapeuten

Bereiten Sie sich vor: Besonders der klassische Besuch beim Arzt verläuft häufig etwas hektisch und unter gewissem Zeitdruck. Daher gilt es, “auf den Punkt zu kommen“ und gleichzeitig nichts zu vergessen. Machen Sie sich zu Hause Notizen oder legen Sie sogar eine komplette Datei an, mit Ihrem Krankheitsverlauf, den aktuellen Symptomen und Beschwerden sowie bereits erhaltenen Befunden und durchgeführten Therapien. Notieren Sie sich auch Ihre Fragen und ordnen Sie diese am besten nach der Wichtigkeit. So können Sie sicher gehen, dass zumindest Ihre größten Anliegen mit dem Therapeuten besprochen werden.

Trauen Sie sich, alle Fragen zu stellen: Dumme Fragen gibt es insbesondere im Krankheitsfall nicht. Niemand kann von Ihnen verlangen, ein Medizinexperte zu sein. Da Sie jedoch umso besser mit Ihrer Erkrankung umgehen können, je umfassender Sie darüber informiert sind, ist es natürlich ratsam, sich Informationen von einem vermeintlichen Fachmann einzuholen. Scheuen Sie sich auch nicht, dem Therapeuten Ihre Zweifel mitzuteilen und bestehen Sie auf eine vollständige und verständliche Aufklärung. Sie haben ein Recht darauf. Fragen Sie nach, wenn etwas unklar ist. Sie können sich auch wichtige Punkte mitschreiben. Idealerweise endet der Arzt- oder Heilpraktiker-Besuch für Sie erst, wenn alles geklärt ist und Sie mit einem guten Gefühl nach Hause gehen können.

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Seien Sie offen und ehrlich: Es ist von großer Wichtigkeit, den behandelnden Therapeuten ehrlich zu informieren. Beispielsweise sollten Sie ihm offen mitteilen, wenn Sie ein verordnetes Präparat nicht eingenommen oder eine Therapieanweisung nicht eingehalten haben, egal aus welchem Grund. Andernfalls geht der Therapeut selbstverständlich davon aus, dass Sie sich an die Anweisungen gehalten haben. Dies kann zu falschen Rückschlüssen führen und den weiteren Behandlungsweg in eine falsche Richtung leiten.

Holen Sie sich bei Bedarf eine Zweitmeinung ein: Insbesondere vor bedeutenden und folgenreichen Entscheidungen (z.B. eine Entscheidung für eine Operation) kann es ratsam sein, sich eine Zweitmeinung einzuholen. Dies ist völlig legitim. Idealerweise handelt es sich dabei um einen komplett unvoreingenommenen und neutralen Therapeuten, der von der Entscheidung weder einen Profit noch einen Nachteil erhalten würde.

Fragen Sie auch nach den Kosten von Behandlungen: Insbesondere bei einer komplementärmedizinischen Behandlung sollte vor Behandlungsbeginn sowohl die Kosten für eine Einzelsitzung als auch die Gesamtkosten erfragt werden, da die Abrechnung hier relativ frei gestaltbar ist. Sowohl Ärzte als auch Heilpraktiker sind zur Aufklärung der wirtschaftlichen Grundlage verpflichtet. Pflichtbewusste Therapeuten klären den Patienten aus freien Stücken über die entstehenden Kosten auf.

Diesbezüglich kommt immer wieder die Frage auf:

Werden die Kosten einer Heilpraktiker-Behandlung von den Krankenkassen übernommen?

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen in der Regel keine Behandlungskosten, die bei einem Heilpraktiker-Besuch anfallen. Dazu zählen gemeinhin auch ausgeschriebene Rezepte. Einige gesetzliche Krankenversicherungen bieten jedoch eine freiwillige Zusatzversicherung für alternative Heilmethoden an. Bei Privatversicherten werden die Behandlungskosten zum Großteil von der Beihilfe oder der privaten Krankenversicherung erstattet. Jedoch werden nicht bei allen Heilmethoden die kompletten Kosten übernommen. Daher empfiehlt es sich, zuvor bei der Krankenversicherung entsprechende Informationen einzuholen.

Das Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker ist nicht rechtlich verpflichtend. Aus diesem Grund können die Kosten prinzipiell stark schwanken.

Weitere Infoseiten: „Sinusitis-Hintergründe“ – „Sinusitis-Therapie

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